Produktmanagement-Dashboard

Produktmanagement-DashboardUnser Produktmanagement-Dashboard is eines der speziellen Tools, das wir nutzen wenn wir bei unseren Kunden ein Produktmanagement-Assessment durchführen.

Es wurde auf der Grundlage unserer über 12-jährigen Erfahrung in der Arbeit mit vielen verschiedenen Technologiefirmen entwickelt. Es zeigt die Kernbereiche auf, die einen besonders großen Einfluss auf die Leistung des Produktmanagements haben.

Inzwischen haben wir das Dashboard weiter verfeinert und einzelne Inhalte für eine Infografik vereinfacht, von der wir hoffen, dass sie Ihnen nützlich sein wird.

Sie können Ihr Exemplar der Infografik hier herunterladen.

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Die Funktionsweise des Produktmanagement Dashboards

Das Dashboard besteht aus einer Reihe von Anzeigen, von denen jede ein Kernthema darstellt, das den Erfolg des Produktmanagements beeinflussen kann. Der genauen Position der Zeiger liegt allerdings kein mathematisches Modell zu Grunde, denn wir stellten fest, dass dies nur in den seltensten Fällen notwendig war. Stattdessen regen die Anzeigen zur Diskussion darüber an, wie ein konkreter Aspekt des Produktmanagement im Unternehmen angegangen wird. Indem Sie diskutieren, wo sich der Zeiger in ihrem Unternehmen aktuell befindet und wo er idealerweise sein sollte, können Sie gemeinsam Ziele setzen, welche Aspekte Sie verbessern wollen.

Die Zeiger im Produktmanagement Dashboard sind in drei verschiedene Sektionen unterteilt – Zweck, Organisation und Arbeitsweise.

Zweck

Die ersten drei Anzeigen veranschaulichen, für welchen Zweck das Produktmanagement im Unternehmen eingesetzt wird.

Sachkenntnis: über einen gewissen Zeitraum werden die meisten Produktmanager zu Experten für ihr Produkt, allerdings erwartet das Geschäft auch, dass klar definiert ist, was als nächstes auf die Roadmap kommt. Das bedeutet, dass sich die Produktmanager genauso gut mit Kunden, Wettbewerbern und dem Gesamtmarkt auskennen müssen. Hier sehen wir häufig ein Ungleichgewicht – oft sind Produktmanager vor allem die Produktexperten, verbringen allerdings zuwenig Zeit damit, den Markt zu beobachten.

Unvoreingenommenheit: Produktmanager müssen eine ausgewogene Einstellung zu den verschiedenen Aspekten ihres Produktes einnehmen. Das ermöglicht ihnen, unvoreingenommene Entscheidungen zu treffen und Empfehlungen auszusprechen. Es geht nicht darum, ein Experte zu jedem Detail zu werden, sondern die beste „Vogelperspektive“ zum eigenen Produkt einzunehmen.

Rolle: Für viele Produktmanager liegt der Fokus zu stark auf taktischer Arbeit. Es geht darum Brände zu löschen und schnelle Antworten zu geben, statt strategisch, langfristig und proaktiv zu agieren. Wir sind der Meinung, dass das Produktmanagement eine Führungsrolle im Unternehmen einnehmen muss. Es muss seine Aufgabe darin sehen, das Produkt im Rahmen der Unternehmensstrategie nach vorne zu bringen. Produktmanager sollten daher mit einem Fuß in der Gegenwart und einem Fuß in der Zukunft stehen. Aus unserer jährlichen Umfrage des Jahres 2018 wissen wir, dass der Produktmanager durchschnittlich 50% ihrer Zeit mit Brandbekämpfung verbringen – ein Wert, der unserer Meinung nach viel zu hoch ist.

Organisation

Die nächsten vier Anzeigen gehen darauf ein, wie die Arbeit organisiert ist.

Einflüsse: Was das Produktmanagement tut, ist stark davon beeinflusst, wie das Unternehmen insgesamt ausgerichtet ist. In einem vertriebsgeführten Unternehmen können Produktmanager schnell durch die aktuellsten Kundenanforderungen getrieben werden. In einem Unternehmen mit starkem Fokus auf Entwicklung und Technologie kann sich die Arbeit schnell darum drehen, die Entwickler zu unterstützen. Dieser Effekt kommt vor allem dann stark zur Geltung, wenn das Produktmanagement diesen Bereichen unterstellt ist. Aus unserer Umfrage aus dem Jahr 2018 wissen wir, dass 39% der Produktmanagement-Teams direkt an die Geschäftsleitungsebene berichten. Wir halten diese Struktur ebenfalls für optimal, weil das Produktmanagement somit eine unvoreingenommene Rolle einnehmen kann.

Entwicklungsmodell: Die gewählte Vorgehensweise bei der Entwicklung hat einen großen Einfluss auf das Produktmanagement. Egal ob Agile, Wasserfall oder eine Mischform der beiden – das Produktmanagement kann sich schnell im Kampf der Kulturen wiederfinden. Und wenn Produktmanager zusätzlich die Rolle des Scrum Product Owners einnehmen, sind sie bald zu ausgelastet um den Rest der Rolle auszufüllen.

Verteilung der Produktaktivitäten: Produktaktivitäten sind typischerweise über mehrere Abteilungen eines Unternehmens verteilt. Probleme kommen dann auf, wenn nicht klar ist, wer wofür verantwortlich ist, oder wenn es zu Lücken oder Überschneidungen kommt. Die meisten Unternehmen haben Schwierigkeiten auf diesem Gebiet. Wir empfehlen daher unseren Produktaktivitätsrahmen zu nutzen um sich ein klareres Bild zu machen.

Geschäftsmodell: Viele B2B-Unternehmen arbeiten und denken zu stark in Projekten. Es geht häufig darum, an maßgeschneiderten Kundenlösungen zu arbeiten, als wiederverwendbare Produkte zu entwickeln. Diese einmaligen Lösungen erzeugen häufig höhere Kosten bei Entwicklung und im Support als Standardprodukte. Dabei gehen Skaleneffekte, die Möglichkeit zur Entwicklung von geistigem Eigentum und die höhere Profitabilität eines Produktansatzes verloren. Daher werden häufig Anstrengungen unternommen, Lösungen zu „produktisieren“. Hierbei ist das Ziel etwas „einmal zu bauen – und viele Male zu verkaufen“.

Arbeitsweise

Die letzten beiden Anzeigen nehmen Bezug darauf wie Produktmanager im Unternehmen arbeiten.

Tools und Prozesse: Viele Produktmanager bewältigen ihre Aufgaben „ad-hoc“, dabei ist es deutlich effizienter wenn alle dieselben Tools und Prozesse nutzen. Beim Nutzen von Standardmethoden können alle Stakeholder den aktuellen Stand nachvollziehen, Arbeitsergebnisse können wiederverwendet werden, und schrittweise können Verbesserungen umgesetzt werden. Noch besser ist es dann, wenn bewährte Methoden aus der Branche genutzt werden.

Entscheidungsfindung: Viele Unternehmen haben ein unausgegorenes Produkt-Reporting und unzureichende Markteinblicke. Das führt dazu, dass Entscheidungen häufig aus dem Bauch heraus getroffen werden, anstatt vorhandene Daten zu analysieren. Es ist aufwändig, diese Daten zu zusammenzustellen, aber ohne sie werden Entscheidungen schnell hinterfragt und gekippt.

Zusammenfassung

Sie haben vielleicht weitere Zeiger und Anzeigen, die Sie hinzufügen würden. Vielleicht sind manche für Ihr Unternehmen auch nicht besonders relevant, aber dennoch hoffen wir, dass Sie im Produktmanagement Dashboard ein nützliches Werkzeug sehen.

Wir sind der Meinung, dass es dabei helfen kann, zu erkennen, wo die größten Herausforderungen liegen, denen sich das Produktmanagement stellen muss. Es ist ein Werkzeug, um Diskussionen anzuregen und anderen zu vermitteln was falsch läuft, was verbessert werden kann und in welche Richtung sich die Dinge ändern könnten.

Wenn Sie ein Leader im Produktmanagement sind und mehr über unsere einzigartigen Werkzeuge und unsere Schulungen erfahren wollen, dann kontaktieren Sie uns einfach und schreiben Sie eine Mail an: kontakt@productfocus.com

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